Verabredung? Bezahlung stundenweise!
City- & Szenenews
15.08.2010
Der Freundschaftsdienst bekommt eine neue Bedeutung. Denn auch in Deutschland nimmt die Vermittlung von Kurzfreundschaften gegen Bezahlung zu. Für Geld kann man eben alles kaufen.
Die Vermittlung platonischer Kurzfreundschaften gegen Bezahlung ist eine japanische Idee, die auch bei uns zunehmend Fuß fasst. Registrierte Nutzer bieten dabei gegen einen selbst bestimmten Stundenlohn an, was sie für ihre Begleitung ins Kino, Museum, beim Shopping oder bei einem Stadtspaziergang verlangen. Das Schweizer Start-up Friendstorent vermittelt schon seit einem Jahr in Europa menschliche Lebenszeit, nun setzt auch das US-Pendant RentAFriend mit einem Deutschland-Ableger nach.
Tisch- oder Tennispartner kaufen
Im Unterschied etwa zu Single-Börsen gilt die Regel, dass Zeitdauer und Inhalt der Leistung streng begrenzt sind. Das spiegelt sich auch in der Art der Angebote wider. "Am häufigsten wird die Plattform in Anspruch genommen, um kurzfristig ein emotionales Erlebnis mit jemandem anderen zu haben. Das ist meist Tanzen, Tennisspielen oder die Begleitung bei einem Abendessen", erklärt friendstorent-Gründer Marcus Riva. Die Stundenpreise bewegen sich in der Regel zwischen acht und 20 Euro.
Für machen Nutzer werden die kurzen Freundschaften zum Nebenjob. "Eine deutsche Studentin verdient etwa ihr Geld damit, dass sie Geschäftsleute begleitet. Es gibt Menschen, die sehr intensiv im Beruf leben und zwar keine Partnerin wollen, dennoch jemanden zum Austausch brauchen." Hier sei wichtig, dass schon vorab vereinbart sei, dass die Mietfreundin nach dem Restaurantbesuch nach Hause geht. "Klare Regeln dafür sind notwendig. Wir wollen ja nicht in den Escort-Bereich kommen", so Riva.
Gratis bis Februar
Das noch junge Schweizer Start-up zählt bisher 2.600 registrierte Mitglieder, wobei der Schwerpunkt in Berlin und Moskau liegt. Bis Frühling nächsten Jahres läuft noch die Beta-Phase. "Bis dorthin verlangen wir noch keine Kommission für den Vermittlungsdienst. Wenn wir in die Vollversion starten, verrechnen wir dafür eine einstellige Prozentzahl der Summe, die der Freund verdient", kündigt der Unternehmer an. Geplant ist auch ein Verfügbarkeitskalender, der etwa die freien Tennispartner einer Stadt zu einem bestimmten Datum auflistet.
(pte/pb)
Der Freundschaftsdienst bekommt eine neue Bedeutung. Denn auch in Deutschland nimmt die Vermittlung von Kurzfreundschaften gegen Bezahlung zu. Für Geld kann man eben alles kaufen.
Die Vermittlung platonischer Kurzfreundschaften gegen Bezahlung ist eine japanische Idee, die auch bei uns zunehmend Fuß fasst. Registrierte Nutzer bieten dabei gegen einen selbst bestimmten Stundenlohn an, was sie für ihre Begleitung ins Kino, Museum, beim Shopping oder bei einem Stadtspaziergang verlangen. Das Schweizer Start-up Friendstorent vermittelt schon seit einem Jahr in Europa menschliche Lebenszeit, nun setzt auch das US-Pendant RentAFriend mit einem Deutschland-Ableger nach.
Tisch- oder Tennispartner kaufen
Im Unterschied etwa zu Single-Börsen gilt die Regel, dass Zeitdauer und Inhalt der Leistung streng begrenzt sind. Das spiegelt sich auch in der Art der Angebote wider. "Am häufigsten wird die Plattform in Anspruch genommen, um kurzfristig ein emotionales Erlebnis mit jemandem anderen zu haben. Das ist meist Tanzen, Tennisspielen oder die Begleitung bei einem Abendessen", erklärt friendstorent-Gründer Marcus Riva. Die Stundenpreise bewegen sich in der Regel zwischen acht und 20 Euro.
Für machen Nutzer werden die kurzen Freundschaften zum Nebenjob. "Eine deutsche Studentin verdient etwa ihr Geld damit, dass sie Geschäftsleute begleitet. Es gibt Menschen, die sehr intensiv im Beruf leben und zwar keine Partnerin wollen, dennoch jemanden zum Austausch brauchen." Hier sei wichtig, dass schon vorab vereinbart sei, dass die Mietfreundin nach dem Restaurantbesuch nach Hause geht. "Klare Regeln dafür sind notwendig. Wir wollen ja nicht in den Escort-Bereich kommen", so Riva.
Gratis bis Februar
Das noch junge Schweizer Start-up zählt bisher 2.600 registrierte Mitglieder, wobei der Schwerpunkt in Berlin und Moskau liegt. Bis Frühling nächsten Jahres läuft noch die Beta-Phase. "Bis dorthin verlangen wir noch keine Kommission für den Vermittlungsdienst. Wenn wir in die Vollversion starten, verrechnen wir dafür eine einstellige Prozentzahl der Summe, die der Freund verdient", kündigt der Unternehmer an. Geplant ist auch ein Verfügbarkeitskalender, der etwa die freien Tennispartner einer Stadt zu einem bestimmten Datum auflistet.
(pte/pb)

15.08.2010 13:47
Gast
Gemeinsames Poppeln 23€ die Stunde..
.. dein Leben ist grade perfekt, niemand da der dir ein schlechtes Gewissen bereitet wenn du die 2Tüte Chips vorm Fernseher verspeist. Keiner da wo du alles hinterher räumen darfst? Keiner da der nach dem pissen den Klodeckel oben lässt?
Damit ist nun Schluss für nur 15€ die Stunde, gebe ich dir das schöne Gefühl ein Mann im Haus zu haben.
Zusatzservice.
Für nur schlappe 10€ zusätzlich übernehme ich anfallende Hausmeisterjobs. Ich sorge für 5-10 angefangene Baustellen in deiner Wohnung, werde überall Chaos hinterlassen und zu deiner vollsten Zufriedenheit, nichts zu ende bringen.
.. dein Leben ist grade perfekt, niemand da der dir ein schlechtes Gewissen bereitet wenn du die 2Tüte Chips vorm Fernseher verspeist. Keiner da wo du alles hinterher räumen darfst? Keiner da der nach dem pissen den Klodeckel oben lässt?
Damit ist nun Schluss für nur 15€ die Stunde, gebe ich dir das schöne Gefühl ein Mann im Haus zu haben.
Zusatzservice.
Für nur schlappe 10€ zusätzlich übernehme ich anfallende Hausmeisterjobs. Ich sorge für 5-10 angefangene Baustellen in deiner Wohnung, werde überall Chaos hinterlassen und zu deiner vollsten Zufriedenheit, nichts zu ende bringen.
ist ja furchtbar die vorstellung von virtueller freundschaft gegen bezahlung...
hört sich ja wie ein abklatsch von puff ohne intimität an..
hört sich ja wie ein abklatsch von puff ohne intimität an..

15.08.2010 15:17
Gast
Die billigere Form des Puffs - man darf nur augenficken und bezahlt nicht soviel.
Freundschaften sollte man eigentlich wertschätzen und nicht sich erkaufen
Freundschaften sollte man eigentlich wertschätzen und nicht sich erkaufen
Man stelle sich vor: Neue Stadt und man kennt neimanden. Für den Anfang um vill nicht irgendwo alleine hin zu müssen ist es vill garnicht mal so schlecht.
Oder vill wirklich für die Vielarbeiter, die nur Spießer als Freunde haben die nur über Job, Geld oä sprechen können is das doch super. Einfach mal fürn paar stunden jemanden zu haben der mit einem nen DVD Abend etc macht.
Und auf der anderen Seite: Solange die Bezahlung stimmt, was gottverdammt sollte man gegen nen Essen, ne Runde Tennis oder sonst was mit nem Fremden haben?
Oder vill wirklich für die Vielarbeiter, die nur Spießer als Freunde haben die nur über Job, Geld oä sprechen können is das doch super. Einfach mal fürn paar stunden jemanden zu haben der mit einem nen DVD Abend etc macht.
Und auf der anderen Seite: Solange die Bezahlung stimmt, was gottverdammt sollte man gegen nen Essen, ne Runde Tennis oder sonst was mit nem Fremden haben?

15.08.2010 17:05
Gast
was is das den . jetz gibt´s nich nur ficken für Geld. Sondern auch noch " freundschaften"; aber wehr nimmt das in amspruch. Ich mein derjenige weiß doch von vornherein , dass das alles nur Show is.
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