Rosen machen schöne Träume
City- & Szenenews
27.09.2008
Ob wir schöne Träme haben oder von Alpträumen heimgesucht werden, hängt ganz davon ab, welchen Gerüchen wir ausgesetzt sind. Das haben deutsche Forscher nun herausgefunden.
Gerüche haben nach neuesten Erkenntnissen entscheidenden Einfluss auf unsere Träume. Wie ein Forscherteam der Universitätsklinik Heidelberg kürzlich herausfand, können sich Gerüche auf die "emotionale Färbung" unserer Träume auswirken und darüber entscheiden, ob sie schön oder unangenehm sind.
In einem Versuch mit 15 Schlafenden fanden die Wissenschaftler um Boris Struck heraus, dass Probanden, die üblen Düften ausgesetzt waren, negativ gestimmte Träume hatten. Die Schlafenden dieser Versuchsgruppe hatte man in der REM-Phase dem Gestank von faulen Eiern ausgesetzt, wobei die Probanden mit dem Geruch nur stimuliert, nicht jedoch geweckt wurden. Für eine zweite Versuchsgruppe wurde die Luft mit Rosenduft versetzt. Diese Gruppe berichtete nach dem Aufwachen von angenehmen nächtlichen Erfahrungen.
Für Boris Struck und sein Team gilt es nun, herauszufinden, ob diese Erkenntnis auch therapeutisch umsetzbar ist und Menschen helfen kann, die häufig unter Alpträumen leiden.
(sh)
Ob wir schöne Träme haben oder von Alpträumen heimgesucht werden, hängt ganz davon ab, welchen Gerüchen wir ausgesetzt sind. Das haben deutsche Forscher nun herausgefunden.
Gerüche haben nach neuesten Erkenntnissen entscheidenden Einfluss auf unsere Träume. Wie ein Forscherteam der Universitätsklinik Heidelberg kürzlich herausfand, können sich Gerüche auf die "emotionale Färbung" unserer Träume auswirken und darüber entscheiden, ob sie schön oder unangenehm sind.
In einem Versuch mit 15 Schlafenden fanden die Wissenschaftler um Boris Struck heraus, dass Probanden, die üblen Düften ausgesetzt waren, negativ gestimmte Träume hatten. Die Schlafenden dieser Versuchsgruppe hatte man in der REM-Phase dem Gestank von faulen Eiern ausgesetzt, wobei die Probanden mit dem Geruch nur stimuliert, nicht jedoch geweckt wurden. Für eine zweite Versuchsgruppe wurde die Luft mit Rosenduft versetzt. Diese Gruppe berichtete nach dem Aufwachen von angenehmen nächtlichen Erfahrungen.
Für Boris Struck und sein Team gilt es nun, herauszufinden, ob diese Erkenntnis auch therapeutisch umsetzbar ist und Menschen helfen kann, die häufig unter Alpträumen leiden.
(sh)
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