Hamburgs reichste Ecken

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© Melanie Vollmert
18.03.2009

Zwischen Hamburgs Stadtteilen herrschen gewaltige Einkommensunterschiede. Welcher ist der reichste Stadtteil und wo wird am wenigsten verdient?

Nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" ist der Elbvorort Nienstedten mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 150.000 Euro für jeden Steuerpflichtigen mit einigem Abstand der reichste Hamburger Stadtteil. Die Zeitung beruft sich auf Zahlen des Statistikamts Nord von 2004. Aktuellere Zahlen von 2007 werden nach Angaben der Zeitung erst in zwei Jahren veröffentlicht.

Auf Rang zwei folgt mit einem durchschnittlichen Jahresverdienst von 94.500 der Elbvorort Blankenese, knapp dahinter liegen Othmarschen und Groß Flotbeck. Am unteren Ende der Skala befindet sich, mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 17.000 Euro, die Veddel. Etwas mehr (18.200 Euro) wird durchschnittlich in Rothenburg verdient. Die Stadtteile Dulsberg und Harburg gehören ebenfalls zu den ärmsten, hier verdienen die Steuerpflichtigen durchschnittlich 18.500 bzw. 19.200 Euro.

Das Durchschnittseinkommen bezogen auf ganz Hamburg betrage 29.903 Euro.

(sh)
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