Deutschland überrollt Australien
City- & Szenenews
14.06.2010
Die Zweifel, die man zuvor gegenüber der deutschen Nationalmannschaft hegte, waren groß. Umso größer nun die Überraschung und der Freudentaumel: Mit einem Kantersieg startete die jüngste Elf seit 1934 mit einem stolzen 4:0 in die Weltmeisterschaft 2010!
Die deutschen Medien werfen mit Superlativen um sich, wenn sie über den Sieg berichten, den Deutschland am Sonntag in der Fußball-WM gegen Australien erzielte: 4:0!
Das australische Team hatte keine Chance gegen die Elf von Trainer Joachim Löw. Eine Elf, deren Leistungen bereits im Vorwege heftig angezweifelt wurden: "Wundertüte" hatte man das Team getauft, nicht zuletzt aufgrund der unzähligen Spielerausfälle, die ihren Höhepunkt in dem Ausfall von Michael Ballack gefunden hatten. Die Mannschaft, die Löw daraufhin auf die Beine gestellt hat, ist die jüngste seit 1934. Grund genug für weitere Zweifel, denn wo Jugend Schnelligkeit und Kraft bedeutet, bedeutet sie ebenfalls unzureichende Erfahrung - mit besonderem Augenmerk auf die 21 und 22 Jahre jungen Spieler Khedira, Müller, Özil und Neuer.
Für Pim Verbeek, den australischen Trainer, eine Frage, die sich ihm nie in dem Maße gestellt hat: "Wir wussten, dass diese deutsche Mannschaft um den WM-Titel mitspielen wird", so der Coach laut dem Spiegel.
Tatsächlich stellte das Team von Down Under zu keiner Zeit eine ernstzunehmende Gefahr dar. Ihre Defensive hielt der deutschen Elf keine zehn Minuten stand: Lukas Podolski traf bereits in der 8. Minute zum 1:0. Ein beispielloser Einstieg, der dem jungen Team allen Druck nahm. Gekonnt nutzten die Spieler die Lücken, die das Spiel der Australier aufwies, und punkteten unaufhörlich: In der 26. Minute legte Klose nach, in der zweiten Halbzeit baute Müller in der 68. Minute die Führung aus, und nur zwei Minuten später machte Cacau den Sieg mit dem vierten Tor perfekt.
"Unser Traum ist der Titel!"
Ein stolzes Ergebnis, besonders unter Anbetracht der Tatsache, dass in dieser Weltmeisterschaft bislang nie mehr als zwei Tore pro Partie gefallen sind. Mesut Özil reiht sich in den Freudentaumel ein: "Unser Traum ist, den Titel zu holen. Dafür sind wir hier!", so der Youngster laut der Süddeutschen.
Doch Trainer Joachim Löw hütet sich vor verfrühter Euphorie und "Finale"-
Sangeschören. "Ein guter Start ist immer wichtig, um Selbstbewusstsein und Sicherheit mitzunehmen" - doch es gebe noch viel zu verbessern: "Es kommen noch härtere Prüfsteine. Australien ist nicht das Maß aller Dinge." Kapitän Philipp Lahm schließt sich dem Coach an: "Noch sind wir nicht weiter. Wir müssen im nächsten Spiel wieder so mutig nach vorne spielen."
Dennoch lässt sich der große Erfolg der deutschen Elf nicht abstreiten. "Damit haben wir uns Respekt verschafft", verkündet Torschütze Miroslav Klose, der besonders in Anbetracht seiner bis zuletzt in Frage gestellten Turniertauglichkeit mehr als glücklich über seinen Treffer ist.
"Wenn wir so weitermachen, kann es weit gehen mit uns", sagt auch Verteidiger Arne Friedrich - die nächste Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen, bietet sich bereits am kommenden Freitag gegen Serbien. Das serbische Team, das zuletzt Ghana mit 0:1 unterlag, muss dringend einen Sieg einfahren. Eine Gefahr, die man laut Löw nicht unterschätzen solle - ist Serbien doch einer der härteren Prüfsteine, vor denen er bereits gewarnt hat.
(nm)
Die Zweifel, die man zuvor gegenüber der deutschen Nationalmannschaft hegte, waren groß. Umso größer nun die Überraschung und der Freudentaumel: Mit einem Kantersieg startete die jüngste Elf seit 1934 mit einem stolzen 4:0 in die Weltmeisterschaft 2010!
Die deutschen Medien werfen mit Superlativen um sich, wenn sie über den Sieg berichten, den Deutschland am Sonntag in der Fußball-WM gegen Australien erzielte: 4:0!
Das australische Team hatte keine Chance gegen die Elf von Trainer Joachim Löw. Eine Elf, deren Leistungen bereits im Vorwege heftig angezweifelt wurden: "Wundertüte" hatte man das Team getauft, nicht zuletzt aufgrund der unzähligen Spielerausfälle, die ihren Höhepunkt in dem Ausfall von Michael Ballack gefunden hatten. Die Mannschaft, die Löw daraufhin auf die Beine gestellt hat, ist die jüngste seit 1934. Grund genug für weitere Zweifel, denn wo Jugend Schnelligkeit und Kraft bedeutet, bedeutet sie ebenfalls unzureichende Erfahrung - mit besonderem Augenmerk auf die 21 und 22 Jahre jungen Spieler Khedira, Müller, Özil und Neuer.
Für Pim Verbeek, den australischen Trainer, eine Frage, die sich ihm nie in dem Maße gestellt hat: "Wir wussten, dass diese deutsche Mannschaft um den WM-Titel mitspielen wird", so der Coach laut dem Spiegel.
Tatsächlich stellte das Team von Down Under zu keiner Zeit eine ernstzunehmende Gefahr dar. Ihre Defensive hielt der deutschen Elf keine zehn Minuten stand: Lukas Podolski traf bereits in der 8. Minute zum 1:0. Ein beispielloser Einstieg, der dem jungen Team allen Druck nahm. Gekonnt nutzten die Spieler die Lücken, die das Spiel der Australier aufwies, und punkteten unaufhörlich: In der 26. Minute legte Klose nach, in der zweiten Halbzeit baute Müller in der 68. Minute die Führung aus, und nur zwei Minuten später machte Cacau den Sieg mit dem vierten Tor perfekt.
"Unser Traum ist der Titel!"
Ein stolzes Ergebnis, besonders unter Anbetracht der Tatsache, dass in dieser Weltmeisterschaft bislang nie mehr als zwei Tore pro Partie gefallen sind. Mesut Özil reiht sich in den Freudentaumel ein: "Unser Traum ist, den Titel zu holen. Dafür sind wir hier!", so der Youngster laut der Süddeutschen.
Doch Trainer Joachim Löw hütet sich vor verfrühter Euphorie und "Finale"-
Sangeschören. "Ein guter Start ist immer wichtig, um Selbstbewusstsein und Sicherheit mitzunehmen" - doch es gebe noch viel zu verbessern: "Es kommen noch härtere Prüfsteine. Australien ist nicht das Maß aller Dinge." Kapitän Philipp Lahm schließt sich dem Coach an: "Noch sind wir nicht weiter. Wir müssen im nächsten Spiel wieder so mutig nach vorne spielen."
Dennoch lässt sich der große Erfolg der deutschen Elf nicht abstreiten. "Damit haben wir uns Respekt verschafft", verkündet Torschütze Miroslav Klose, der besonders in Anbetracht seiner bis zuletzt in Frage gestellten Turniertauglichkeit mehr als glücklich über seinen Treffer ist.
"Wenn wir so weitermachen, kann es weit gehen mit uns", sagt auch Verteidiger Arne Friedrich - die nächste Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen, bietet sich bereits am kommenden Freitag gegen Serbien. Das serbische Team, das zuletzt Ghana mit 0:1 unterlag, muss dringend einen Sieg einfahren. Eine Gefahr, die man laut Löw nicht unterschätzen solle - ist Serbien doch einer der härteren Prüfsteine, vor denen er bereits gewarnt hat.
(nm)

14.06.2010 21:59
Gast
na nun mal nicht übermütig werden... australien war zu keinem zeitpunkt in diesem spiel gefährlich.... und die australier sind auch nicht das maß der wm sie sind eig eher ne schlechte mannschaft! und eigentlich müsste das ergebnis noch viel höher für uns sein! schön das wir gewonnen haben aber sauber war das spiel nicht....
@nobody........ mit dir im team hätte es natürlich 16:0 geheißen....klar....hallo? doppelt so viele tore als in allen WM10 spielen zuvor.....und das nur auf einer seite......also wer hat hier potenzial??? bis jetzt haben bis auf wenige ausnahmen alle favoriten enttäuscht, und deutschland als vorhergesagter "höchstens-achtelfinalist" präsentiert so eine bombe.....deutscher pessimismus darf auch grenzen haben.......
gruß aus der schweiz (von einem deutschen
)
gruß aus der schweiz (von einem deutschen
)

15.06.2010 00:03
Gast
Also ich weiß nicht, welches Spiel NoBoDy gesehen hat, aber für mich war das eine klasse Mannschaftsleistung, in der es zahllose schöne Spielzüge gab. Zuspiel ohne egoistische Starauftritte. Einfach schön anzusehen.
Es mag sein, daß in wichtigen Spielen oder auch bei einem Rückstand ein Routinier a la Ballack fehlen mag, gestern tat er es jedenfalls nicht.
Jetzt schön auf dem teppich bleiben und alles, was nach Achtelfinale kommen sollte, ist sowieso ein Triumpf für diese Mannschaft.
Jungs,ich drück Euch alle Daumen.
Es mag sein, daß in wichtigen Spielen oder auch bei einem Rückstand ein Routinier a la Ballack fehlen mag, gestern tat er es jedenfalls nicht.
Jetzt schön auf dem teppich bleiben und alles, was nach Achtelfinale kommen sollte, ist sowieso ein Triumpf für diese Mannschaft.
Jungs,ich drück Euch alle Daumen.
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