Auf die Taille kommt es an
City- & Szenenews
03.03.2010
Bislang galt der sogenannte BMI, der Body-Mass-Index als Indiz für Gesundheitsrisiken. Doch in langjährigen Studien haben Mediziner der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) nun herausgefunden, dass nicht so sehr die Menge, sondern die Verteiling des Fetts ausschlaggebend ist.
Laut den Medizinern der LMU gibt es gutes und schlechtes Fett, berichtet heute.de. Die BMI-Formel "Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat" sei dagegen nach den Studienergebnissen für das Gesundheitsrisiko zu vernachlässigen.
"Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen", sagt Studienleiter Harald Schneider. Fett an Hüften, Oberschenkeln und Gesäß erhöhe nicht das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen. Es könne sogar schützen. Das Fett um den Bauch könne dagegen schädliche Fettsäuren und andere Stoffe in den Körper abgeben und damit unter Umständen Entzündungen hervorrufen.
Leichte Rechnung: Taillenumfang durch Körpergröße
Viel wichtiger sei demnach ein anderes Verhältnis: Die Zahl, die sich ergibt, teilt man den Taillenumfang durch die Körpergröße (jeweils in Zentimetern), die man WHtR nennt. "Je höher der WHtR, desto größer das Risiko", erklärt Schneider.
So weitere Studien die Ergebnisse stüzen schlagen die Forscher je nach Alter einen Grenzwert von 0,5 bis 0,6 vor. Dieser könnte als Indikator für den Arzt gelten, ob zum Abnehmen geraten werden soll.
Die Studie, für die die Forscher acht Jahre lang knapp 11.000 Probanden beobachteten, wird im April im "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" veröffentlicht. Beteiligt waren auch die Universitäten Greifswald, Dresden und Lübeck.
(pb)
Bislang galt der sogenannte BMI, der Body-Mass-Index als Indiz für Gesundheitsrisiken. Doch in langjährigen Studien haben Mediziner der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) nun herausgefunden, dass nicht so sehr die Menge, sondern die Verteiling des Fetts ausschlaggebend ist.
Laut den Medizinern der LMU gibt es gutes und schlechtes Fett, berichtet heute.de. Die BMI-Formel "Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat" sei dagegen nach den Studienergebnissen für das Gesundheitsrisiko zu vernachlässigen.
"Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen", sagt Studienleiter Harald Schneider. Fett an Hüften, Oberschenkeln und Gesäß erhöhe nicht das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen. Es könne sogar schützen. Das Fett um den Bauch könne dagegen schädliche Fettsäuren und andere Stoffe in den Körper abgeben und damit unter Umständen Entzündungen hervorrufen.
Leichte Rechnung: Taillenumfang durch Körpergröße
Viel wichtiger sei demnach ein anderes Verhältnis: Die Zahl, die sich ergibt, teilt man den Taillenumfang durch die Körpergröße (jeweils in Zentimetern), die man WHtR nennt. "Je höher der WHtR, desto größer das Risiko", erklärt Schneider.
So weitere Studien die Ergebnisse stüzen schlagen die Forscher je nach Alter einen Grenzwert von 0,5 bis 0,6 vor. Dieser könnte als Indikator für den Arzt gelten, ob zum Abnehmen geraten werden soll.
Die Studie, für die die Forscher acht Jahre lang knapp 11.000 Probanden beobachteten, wird im April im "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" veröffentlicht. Beteiligt waren auch die Universitäten Greifswald, Dresden und Lübeck.
(pb)
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